Veränderung muss man auch wollen

Veränderungen begegnen uns ständig im Alltag: angefangen bei wechselnden Wetterbedingungen (ja, auch das sind Veränderungen), über eine Baustelle auf dem Arbeitsweg bis hin zu einem neuen Produkt, was ein Altprodukt ablöst.

 

In diesem Beitrag erzähle ich von einem Workshop, von Veränderungen, Innovationen und wie man damit umgehen kann.

 

 

Querdenker Events?


Ein Workshop

 

Im letzten Jahr hatte ich eine Anfrage für einen Workshop erhalten: die Themen (Ideenfindung, geschäftsrelevante Kundenvorteile & zukünftige Vision) wurden besprochen, Inhalte & Agenda aufgebaut, vier unterschiedliche Perspektiven aufgesetzt (u. a. Betrachtung des bestehenden Geschäftsmodells und parallel ein überdrehtes Geschäftsmodell) und der Ablauf festgelegt.

 

Der Workshoptag war sehr gut geplant. Wie sich später noch herausstellen sollte, leider ein Irrglaube.

 

 

Wunsch vs. Realität

 

Der Workshoptag sah dann ein wenig anders aus. Ich war frühzeitig im Seminarraum, konnte alles vorbereiten und die Teilnehmer in Empfang nehmen. Diese waren gut gelaunt, der Kaffee und die Versorgung hat auch sehr gut geklappt. Der Raum lieferte den notwendigen Platz um vier Gruppen parallel arbeiten zu lassen. Wir starteten in den Tag und schon bei der Vorstellung der abgestimmten Agenda kamen erste Rückfragen durch die Teilnehmer auf: ob wir denn auch noch weitere Agenda-Punkte machen würden? Ich verneinte, da die Agenda abgestimmt sei. Tja, es gab aber noch eine zweite (alte) Agenda. Der erste fehlende Baustein: durchgängige, transparente und offene Kommunikation.

 

Wir machten mit dem Workshop weiter (die „fehlenden Punkte“ konnte ich nicht beisteuern, da diese fachlicher Natur waren) und ich merkte, dass die Teilnehmer mitarbeiteten, aber nur mit angezogener Handbremse. Es kamen zwar Ergebnisse heraus – doch war der Weg dorthin zäh. Es mangelte an zwei weiteren Bausteinen: ein offenes Mindset und die Bereitschaft und der Wille zur Veränderung.

 

Wie sich später offenbarte, lag dies am fehlenden Commitment des Managements. Und genau das zog sich durch den gesamten Workshop.

 

Was können Sie daraus für sich ableiten? Was daraus lernen? Lesen Sie selbst.

 

 

Der Querdenker-Kongress


Was sollten Sie beachten, damit es funktioniert?

 

Wenn Sie gerade dabei sind sich zu verändern, Strategien für die Digitalisierung zurecht zu legen oder sich über neue Ideen/Innovationen Gedanken machen, dann kann ich Ihnen ein paar Punkte mit auf den Weg geben. Damit es Ihnen nicht auch so ergeht und Sie mit Ihren Mitarbeitern einen produktiven und erfolgreichen Workshop mit viel Spaß haben.



Ein paar Voraussetzungen gilt es zu berücksichtigen

 

Damit es ein guter Workshop wird, gibt es ein paar einfache Dinge zu beachten. Kein Hexenwerk, sondern einfache Themen:

  1. Offenheit gegenüber Neuem

    Die Begeisterungsfähigkeit für Neues ist wichtig. Nur so ist auch Interesse und eine Basis vorhanden.

  2. Bedingungslose Bereitschaft von allen Beteiligten  (insbesondere vom Management)
    Wenn Mitarbeiter da sein „müssen“, werden sie nur ihren nötigsten Teil beitragen. Wenn aber alle Beteiligten wollen und dies so auch vom Management komplett unterstützt wird, ist das eine grandiose Ausgangslage.

  3. Diversität bei der Teamzusammenstellung
    Nur Ingenieure in einem Team? Bitte nicht. Bringen Sie unterschiedliche Menschen (Rolle, Funktion, Geschlecht) zusammen.

  4. Externes Feedback einholen  (von Kunden, Partnern, etc.)
    Eine interne Sicht auf das eigene Team, den eigenen Bereich oder das Unternehmen ist schön und gut. Wie werden Sie extern gesehen?

  5. Bewusstsein über Innovationsdenken
    Innovationen entstehen nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit. Das nächste Einhorn in einem Workshop finden? Nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich. Wenn ich nur nach dem Einhorn jage und es nicht finde, werde ich enttäuscht sein. Also lieber sich dessen bewusst sein und Spaß am Innovationsprozess haben!



Querdenker-Partner


Innovationsprozess

 

Innovationen können in einem Prozess betrachtet werden. Das nachfolgende Beispiel zeigt einen typischen Innovationsprozess. Dabei werden neue Ideen in einem iterativen Prozess behandelt. Prinzipiell ist der Innovationsprozess an sich in der Gesamtheit ebenfalls immer wiederkehrend. Daher ist „Prozess“ eine zu einfache Bezeichnung. Es handelt sich mehr um einen „Innovationsgedanken“.

Beispielhafter Innovationsprozess

 

 

Fazit

 

Wenn Sie sich mit Innovationen auseinandersetzen, schaffen Sie für Ihr Team die notwendige Umgebung. Geben Sie Freiheiten, motivieren Sie und denken an die wichtigste Zutat in einem Schaffensprozess: Spaß. Hier lege ich Ihnen auch gerne ein Format auf unserem Querdenker-Kongress ans Herz: die SCRUM Kitchen. Genau das werden Sie hier finden: Innovation, Umsetzung, Iteration, Genuss und Spaß.

 

Wenn dies so in Ihrem Team gelebt wird, werden Sie einen inspirierenden Workshop haben. Und anschließend neue Ideen, um vielleicht das nächste Einhorn zum Leben zu erwecken!

 

 

Querdenker Medienpartner


 

Verfasser: Stefan Wickenhäuser

 

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