Digitalisierung von Raum und Zeit – AUF IN NEUE WELTEN

Wir schreiben die ferne Zukunft und wir haben die Sternzeit 2258,53.

 

So könnte dieser Beitrag wunderbar beginnen. In die Zukunft blicken. Oder wir schauen mal kurz 50 Jahre in die Vergangenheit. Die Mondlandung 1969.

 

Science Fiction trifft Realität. Genau so verhält es sich auch oft bei Unternehmen die neue Produkte, Services oder Dienstleistungen entwickeln wollen. Oft rührt der Wunsch nach neuen Produkten daher, dass man als Unternehmen diese unabhängig von Raum und Zeit verkaufen (und natürlich kaufen!) kann. Und am besten mit dem geringsten Materialeinsatz. Es soll also ein orts- und zeitunabhängiges Geschäft entstehen.

 

 

Der Wunsch nach Freiheit

 

Der Wunsch dahinter kommt nicht von irgendwoher: Unternehmen, oft Unternehmen die in der Dienstleistungsbranche sind, können nicht weiter skalieren. Das Geschäft ist endlich. Es wird also nach neuen Möglichkeiten gesucht. Und wie kann sich das am besten gestalten? In einer digitalen Welt und mit digitalen Produkten.

 

 

Der Weg dahin

 

…ist lang und schwer – so ein oft zitierter Satz. In der Realität muss das nicht sein. Es bedarf nur ein paar Grundzutaten, mit denen die Reise eine Erfahrung für Mensch und Unternehmen ein Erfolg werden kann:

 

1. Schritt: Das eigene Geschäft kennen

2. Schritt: Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten

3. Schritt: Den passenden Partner finden

4. Schritt: Werden Sie kreativ

5. Schritt: Den Mut und die Bereitschaft zur Entscheidung

6. Schritt: Den Willen zur Umsetzung

 

Das klingt sehr erstmal sehr einfach, aber auch ein wenig theoretisch. Im nächsten Abschnitt betrachten wir die praxisnahe Umsetzung.

 

 

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Umsetzung in der Praxis

 

Die obige Auflistung klingt ja schon mal interessant und auch ganz einfach. Was heißt das nun für meine Reise? Wie komme ich in ferne Galaxien? Schauen wir uns die Punkte im Detail an:

 

 

Der 1. Schritt: das eigene Geschäft kennen

 

Die meisten wollen ihr bestehendes Geschäftsmodell erweitern um irgendwo und irgendwie daraus ein Produkt ableiten zu können.

 

Bevor wir uns aber auf diese Reise einlassen, sollten wir uns bewusst werden, wo wir jetzt gerade stehen. Dafür ist es wichtig, dass man sich mit seinem eigenen Geschäftsmodell auseinandersetzt. Man sollte wissen, worin man gut ist, wo Chancen bestehen, aber auch wo es hakt. Natürlich sollte man auch auf die Menschen und die Kultur schauen, die das Unternehmen im Alltag begleiten. Ein Blick auf die Kunden runden das Gesamtbild ab.

 

Mit diesem Wissen fällt es einem leichter sich auf den nächsten Schritt einzulassen.

 

 

Der 2. Schritt: Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten

 

Wenn man sich auf diese Reise eingelassen hat, sollte man ihr gegenüber auch offen sein. Nicht durch Aussagen wie „geht nicht“, „kann ich nicht“, „wird nicht funktionieren“, etc. ablenken lassen. Zu Beginn dreht sich alles nur um Gedankenspiele. Es geht nicht darum, direkt und von Anfang an etwas realistisches zu schaffen. Das kommt später. Es geht um Luftschlösser, Visionen und Ideen! Es geht darum, sich dem Neuen zu widmen, sich zu öffnen und sich nicht durch eingefahrene Wege ablenken zu lassen. Wenn ich hier bereits mit angezogener Handbremse starte, wird sich das im Endergebnis bemerkbar machen. Ich darf mich nicht von Prozessen, Bestimmungen oder Technologien ablenken lassen. Starten Sie mit einem offen Mindset.

 

 

Der Querdenker-Kongress


Der 3. Schritt: Den passenden Partner finden

 

Sie können Ihre Reise natürlich alleine durchführen. Dann haben Sie jedoch immer nur Ihre Meinung und Ihre Sichtweisen. Um sich zu öffnen und andere Sichtweisen zu erhalten, sollten Sie sich mit externen Partner austauschen. Dabei sind auch hier keine Grenzen gesetzt: ob es sich um Kollegen, Mitarbeiter, Management, Freunden, Familie, Kunden, Partnern oder komplett externen Menschen handelt, ist Ihre Entscheidung. Alle haben Ihre Vor- und Nachteile. Meine Empfehlung ist, dass Sie sich eine gesunde Mischung suchen. Zwei bis drei Meinungen reichen im ersten Schritt meist voll und ganz aus. Stellen Sie sich dazu einfach ein paar Fragen:

Was wollen Sie für einen Partner?
 

Wofür wird er benötigt?
 

Benötige ich eine objektive oder subjektive Sichtweise?
 

Soll es sich um eine externe oder interne Betrachtung handeln?
 

Welches Wissen soll vorhanden sein?
 

Was erwarte ich von einem Partner?

Suchen Sie sich jemanden, der zu Ihren Antworten, Ihrem Bild und zu Ihnen passt!

 

 

Der 4. Schritt: Werden Sie kreativ

 

Sie kennen nun Ihr eigenes Geschäftsmodell, sie starten mit einem offenen Mindset und Sie haben den passenden Partner für sich gefunden. Nun geht es um den Schaffensprozess.

 

Ein Erfolgsrezept gibt es nicht. Alleine durch die ersten drei Schritte haben Sie den richtigen Grundstein gelegt. Welche Methoden, Werkzeuge oder Hilfsmittel Sie nun verwenden, kommt auf Ihre Umgebung an. Wichtig ist eines: seien Sie kreativ. In Schritt 2 haben Sie bereits sich selbst gegenüber Offenheit gegenüber Neuem verpflichtet.

 

 

Querdenker-Partner


Der 5. Schritt: Den Mut und die Bereitschaft zur Entscheidung

 

Nach den ersten vier Schritten haben Sie nun wahrscheinlich eine handvoll neue Ideen. Vielleicht sogar mehrere Hände voll. Klasse! Alleine diese Tatsache fühlt sich schon gut an. Jetzt kommt aber ein wichtiger Faktor, an dem Ihre Projekte scheitern können: die Ideen die Sie haben, sind immer noch nur Ideen. Sie müssen sich bewusst sein, dass es nun an Ihnen liegt zu entscheiden, wie es damit weitergeht. Wollen Sie weitermachen? Finanzielle Mittel, Ressourcen und wahrscheinlich weitere Menschen einbeziehen und sich für den Start zur Umsetzung entscheiden?

 

 

Der 6. Schritt: Den Willen zur Umsetzung

 

 

Die Entscheidung ist getroffen. Jetzt geht es darum, Ihre Idee umzusetzen. Sie haben vielleicht noch Ihren erst gewählten Partner. Oder Sie brauchen hier neue Partner (Finanzierung, Produktion, Umsetzung, Vertrieb, Marketing, Marktforschung, etc.). Sie wissen, in welche Richtung es gehen soll. Legen Sie los! Wenn Ihre Idee Sie und Ihr Umfeld überzeugt hat, sollten Sie starten. Zeit ist meist ein Gut, welches nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Und wenn Ihre Idee richtig gut ist, vielleicht sogar das Potential zu einem Einhorn hat, wird diese Idee wahrscheinlich auch jemand anderes haben. Zeit ist also auch Geld. Seien Sie der Erste!

 

Setzen Sie Ihren Fuß als erster auf den neuen Planeten.

 

 

Fazit

 

In sechs Schritten haben Sie nun erfahren, wie Sie ein neues Produkt entwickeln können. Sie haben erfahren, dass Sie Ihr Geschäftsmodell kennen und offen für Neues sind. Sie wissen nun, dass ein kreativer Prozess die Entstehung der neuen Produkte begleitet. Auch, dass Partner wichtig sind, Sie aber auf der anderen Seite auch Entscheidungen treffen müssen. Und Sie den Mut zur Umsetzung benötigen.

 

Eines sei noch gesagt: lassen Sie sich nicht von Fehl- oder Rückschlägen aus der Bahn werfen. Sie gehören dazu. Erkennen Sie diese, lernen Sie daraus und machen es beim nächsten Versuch besser.

 

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreichen Reise – mit vielen intensiven Momenten und neuen Erfahrungen. Jetzt liegt es an Ihnen, den Countdown einzuleiten!

 

 

 

Verfasser: Stefan Wickenhäuser

 

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