Werte - wenn sich die Spreu vom Weizen trennt

Trotz dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft ging es am Abend des 27. Juni heiß her im Münchner Skytower. „Werte – wenn sich die Spreu vom Weizen trennt“ war das Thema, welches der leidenschaftliche Querdenker Roland Greppmair als Impulsgeber mitgebracht hatte. Die Moderation hatte Gerald Drahorad und er ließ die Gruppe nicht lange auf den Stühlen sitzen. Gehend durften die 24 Teilnehmer laut artikulieren, was für sie Querdenken bedeutet. Danach war es offensichtlich, dass sich die vielen Impulse nicht auf eine Definition komprimieren lassen. Das erklärt auch, warum die Querdenker sich nie zu einer Definition hinreißen lassen konnten.

Bevor es in den Impulsvortrag ging, hatte Roland Greppmair erstmal ein Spiel für die Teilnehmer vorbereitet. „Werte und Kultur lässt sich theoretisch nicht wirklich vermitteln – Werte muss man spüren!“ so der 47 jährige Berater für Unternehmensnachfolge. Die Teilnehmer hatten viel Spaß und merkten was passiert, wenn sich auf einmal die Spielregeln ändern. Jetzt war die Gruppe reif für mehr theoretisches Futter. Denn wer Kulturen verändern möchte hat Großes vor. Und da hilft das Modell der Wertesysteme von 9-Levels. Denn damit wird die diffuse Welt der Werte plötzlich ganz einfach und griffig. Ein echter Mehrwert für die, die sich mit Veränderungen in Organisationen beschäftigen.

Aber damit noch nicht genug. Denn die Teilnehmer sollten ja in Ihrer kollektiven Intelligenz herausgefordert werden. Eigentlich das Markenzeichen der Querdenker-Community. Das gelang Gerald Drahorad in dem er die Fragen „Wie gefährlich sind Trends, wie Industrie 4.0, Digitale Transformation oder das Internet of Things für den deutschen Mittelstand?“ und „Was würdet Ihr einem typischen mittelständischen Betrieb empfehlen?“ durch pures Fragenstellen (Wicked Questions) erarbeiten ließ. 

 

Zusammengefasst ergab sich folgende Sichtweise de Gruppen:

 

„Die Trends sind nicht gefährlich sondern eher Chancen. Sie erzeugen aber auch Ängste mit denen der Mittelstand gut umgehen kann.

Wichtig ist der sinnvolle Einsatz der Trend-Technologien“

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